Liebe Ukraine-Freunde und Interessierte,
noch einmal erinnere ich Sie mit herzlicher Einladung an den Vortrag "Ach Odessa" am kommenden Montag den 13.04.2026, 19 Uhr in der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Arno Hamburger Straße 3 90411 Nürnberg. Brigitte van Kann stellt die Vergangenheit Odessas vor als glanzvolle und kosmopolitische europäische Metropole, als russischen und jüdischen Sehnsuchtsort mit vielen Mythen und als Zentrum jüdischen Lebens und Kultur. Aufgrund ihrer Reise dorthin im Oktober 2025 geht sie auch die Gegenwart von Odessa als ukrainische Stadt ein, die in diesem Krieg ums Überleben kämpft und sich von ihrer russischen Vergangenheit zu lösen sucht. Dazu liest der Schauspieler Benjamin-Lew Klon Ausschnitte aus Odessaer Geschichten von Isaak Babel und anderen.
Wie Sie auch dem angehängten Flyer entnehmen können wird das auf jeden Fall eine sehr interessante Veranstaltung! Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber bringen Sie für alle Fälle Ihren Ausweis mit.
Ebenfalls weise ich schon auf unseren Runden Tisch Ukraine im Mai hin:
Am 11.05.2026, 19 Uhr wird die Ukrainische Wissenschaftlerin Mariia Parkhomenko über die Ukrainer sprechen, die schon seit dem 2. Weltkrieg in Franken leben, weil sie als Zwangsarbeiterinnen und -Zwangsarbeiter hierher gekommen sind. Frau Parkhomenko wird über Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt an der FAU berichten, in dem das besondere Augenmerk den Namenslisten und biografischen Rekonstruktionen gilt, die individuelle Lebenswege der Ukrainerinnen und Ukrainern sichtbar machen.
Die Veranstaltung findet in deutscher und ukrainischer Sprache statt im Salon des Literaturhauses, Luitpoldstraße 6, 90402 Nürnberg.
Ich würde mich freuen, Sie beim Odessa Abend begrüßen zu können.
Mit den besten Grüßen
Antje Rempe
